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Fühlendes Elternsein

Familie der neuen Zeit: stärkstes Fundament
Was ist die Aufgabe einer Familie und wie funktioniert Familie?

Familie hat Spaß im Freien

​Elternschaft beginnt bereits in der Schwangerschaft und nicht erst mit der Geburt. Das Kind existiert schon in dieser Zeit als Mensch und braucht von Anfang an Beziehung und Gemeinschaft. Dies ist ein grundlegendes Menschenrecht, das allzu oft übersehen wird. Deshalb sollte die Vorbereitung der Eltern auf ihre zukünftige Rolle bereits während der Schwangerschaft beginnen.

In der Regel werden wir auf die Elternschaft nicht bewusst vorbereitet, dabei wäre genau das wichtig:

Wenn Eltern für dieses Thema sensibilisiert sind, haben sie sich frühzeitig damit auseinandergesetzt und sind bereit, Verantwortung für ihr Kind zu übernehmen. Dabei wird Verantwortung jedoch häufig missverstanden: Es geht nicht darum, Entscheidungen für das Kind zu treffen, ihm seine Eigenverantwortung zu entziehen und es damit zu entmündigen – auch wenn dies im Alltag oft geschieht. Vielmehr sollten Paare bereits in der Schwangerschaft wissen, was die wahre Aufgabe von Eltern ist, sowohl vor als auch nach der Geburt. Durch die haptonomische Eltern-Kind-Begleitung erkennen Eltern früh ihre Rolle als Begleitende ihres Kindes. Ihre Aufgabe ist es, sich um das Wohl des Kindes zu kümmern, damit es sich ungestört entwickeln kann. Dafür müssen Eltern nicht aktiv eingreifen; ihre Aktivität sollte vielmehr im Schutz des Raumes liegen, in dem sich das kindliche Potenzial entfalten kann. Die natürlichen Abläufe geschehen ohne unser Zutun. Durch Wissenschaft und technische Möglichkeiten haben wir diesen geschützten Raum jedoch zunehmend geöffnet, was immer mehr zur Bedrohung für Kinder wird. Vorschnelles Handeln kann diese Prozesse stören, mit Folgen, die ein Leben lang spürbar sein können. Deshalb ist es wichtig, Eltern über diese Zusammenhänge aufzuklären und ihnen frühzeitig die möglichen Auswirkungen auf das Kind aufzuzeigen. Ein Kind braucht Ruhe, um seinen Körper zu gestalten. Ruhe bedeutet dabei nicht Isolation oder Einsamkeit, sondern Kontakt und Beziehung zu mindestens einem Menschen sowie Berührung und Interaktion. Doch existiert dieses Paradies heute noch im Mutterleib? Findet dort echte Bindung und Austausch statt – oder werden hauptsächlich Messdaten erhoben, ausgewertet und bewertet? Die Quantenphysik zeigt, dass jedes Messen und Beobachten bereits Einfluss auf einen Prozess nimmt. Aus der Epigenetik wissen wir zudem, dass bestimmte Zeitfenster in der menschlichen Entwicklung besonders sensibel auf Störungen reagieren, die oft nicht mehr rückgängig zu machen sind. Auch wenn vieles noch nicht eindeutig erforscht ist, zeigt sich: Je länger und intensiver Störungen wie Stress oder Dauerstress anhalten, desto tiefgreifender sind ihre Folgen. Die haptonomische Eltern-Kind-Begleitung ermöglicht es Eltern, mit ihrem Kind in Kontakt zu kommen und eine Beziehung aufzubauen – das wichtigste Ziel in dieser Zeit. Eltern sollten eigentlich fühlen, was ihre Kinder brauchen. Wenn sie dies durch Haptonomie wieder wahrnehmen lernen, können sie ihre Kinder vor den Folgen solcher Störungen schützen. Nur so kann eine Gemeinschaft entstehen, die sich Familie nennt. Gleichzeitig ist dies auch die einzige Möglichkeit für den Vater, bereits früh eine Beziehung zum Kind aufzubauen.

Das Baby verfügt über die Kompetenz sich selbst zu gebären!

Auf dem haptonomischen Weg stehen das Kind und seine Bedürfnisse im Mittelpunkt. Die Befriedigung seiner Grundbedürfnisse schafft erst die Voraussetzung für eine selbstbestimmte Geburt. Dabei ist nicht die Mutter diejenige, die den Geburtsprozess bestimmt, sondern das Kind selbst – es ist der zentrale Akteur. Die Mutter begleitet diesen Prozess. Die Geburt ist und bleibt eines der bedeutendsten Ereignisse im Leben eines Menschen. Umso wichtiger ist es, dass Eltern sich frühzeitig Gedanken darüber machen und dieses Ereignis nicht unvorbereitet anderen überlassen. Die Frage, wer für wen Verantwortung trägt, sollte bereits in der Schwangerschaft geklärt sein. Geben Eltern ihre Verantwortung ab, geben sie auch das Schicksal ihres Kindes in fremde Hände und begeben sich in Abhängigkeit. Nur wenn Eltern ihre Eigenverantwortung übernehmen, können sie sich aus dieser Hilfsbedürftigkeit befreien. Der haptonomische Umgang befähigt sie dazu, ihre Eigenständigkeit zu bewahren oder erstmals bewusst zu übernehmen – eine Stärke, die sie auch für die Zeit nach der Geburt trägt und das „Projekt Familie“ erst möglich macht.

Silhouette-Familienporträt

Angebote rund um Schwangerschaft & Geburt:
Für einen bewussten, würdevollen und kraftvollen Start ins Leben

​Schwangerschaft und Geburt sind zutiefst prägende Übergänge – für Mutter, Vater und Kind. Sie verdienen Achtsamkeit, Bewusstsein und einen Raum, in dem Vertrauen, Würde und innere Führung wieder ihren Platz finden dürfen. Unsere Angebote begleiten Frauen und Männer auf diesem Weg – hin zu einer selbstbestimmten, natürlichen und verbundenen Geburtserfahrung.

Liebe · Vertrauen · Hingabe

Mutter und Kind

1:1 Begleitung
von Frau zu Frau

- Bewusste Empfängnis & achtsam gelebte Schwangerschaft: Der Beginn eines Lebens ist kein Zufall, sondern ein bewusster Akt der Einladung. Frauen werden unterstützt sich körperlich, mental und seelisch auf die Empfängnis vorzubereiten – durch Stärkung der Gesundheit, Entgiftung, das Lösen alter Muster und das bewusste Öffnen für die Seele, die ins Leben kommen möchte. - Erinnerung an die weibliche Urkraft: Geburt entspringt einer tiefen, urweiblichen Weisheit. Wir stärken die Verbindung zu deiner inneren Kraft, zu Urvertrauen, Hingabe und Entspannung. Ängste dürfen gesehen, verstanden und gelöst werden. Die Vorbereitung ist ganzheitlich – Körper, Geist, Emotionen, Seele und Spiritualität bilden eine untrennbare Einheit. - Heilung & Transformation: Viele Frauen tragen bewusste oder unbewusste Prägungen rund um Schwangerschaft und Geburt in sich. Gemeinsam lösen wir blockierende Glaubenssätze, alte Erfahrungen, Traumata und Ohnmachtsgefühle. Dein System darf sich neu ausrichten – hin zu deiner natürlichen Geburtskraft. Dazu gehören unter anderem: • eine tiefe, geburtsunterstützende Atmung • alternative, intuitive Gebärpositionen • instinktive Bewegungen, die dein Baby sanft begleiten und den Geburtsverlauf unterstützen - Gelebte Selbstfürsorge & tiefe (Ver-)Bindung: Eine liebevolle Beziehung zu dir selbst ist die Grundlage jeder Bindung. Du lernst, dir selbst eine fürsorgliche Mutter zu sein, deine Bedürfnisse wahrzunehmen, Grenzen zu setzen und deiner Intuition zu vertrauen. • bewusste Selbstfürsorge -und Liebe • Vertrauen in innere Impulse und körperliche Weisheit • pränatale Bindung und bewusste Kommunikation mit deinem Baby • Selbstverantwortung, Vorfreude und innere Ausrichtung auf Geburt und Muttersein Verbinde dich mit deiner weiblichen Ur-Kraft für eine selbstbestimmte und natürliche Schwangerschaft & Geburt!

Schutz · Präsenz · Geborgenheit

Vater und Baby

1:1 Begleitung
von Mann zu Mann

- Bewusste Empfängnis & achtsame Begleitung in der Schwangerschaft: Männer werden dabei unterstützt, sich körperlich und mental auf die Empfängnis und Vaterschaft vorzubereiten: Gesundheit stärken, alte Muster reflektieren und Verantwortung bewusst übernehmen. • Die ursprüngliche und natürliche Geburt verstehen: Vermittlung von Wissen über die natürlichen Abläufe der Geburt, körperliche Prozesse und innere Zustände – und darüber, wie Geburt frei, ungestört und kraftvoll geschehen kann • Haptonomische Kontaktaufnahme: Schon während der Schwangerschaft eine Beziehung zum Kind aufbauen – durch bewussten Kontakt, Präsenz und Verbindung. • Die Rolle des Mannes & Vaters: Klärung der väterlichen Rolle vor und während der Geburt: bewusstes Handeln, innere Stabilität, Präsenz und das Erkennen des eigenen Potentials als schützender und tragender Begleiter

Hand berührt Gänseblümchen
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